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Praxistipp Hund: Fit im Alter

Achten Sie auf eine altersgemäße Ernährung, ältere Hunde verbrauchen weniger Kalorien, der Vitaminbedarf im Alter ist aber erhöht. Wir besorgen Ihnen gerne das für Ihnen Hund geeignete „Seniorfutter“.

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Reduzieren Sie  Übergewicht Ihres Hundes  zur Entlastung der Gelenke und des Herz-Kreislaufsystems. Hiefür stehen spezielle Reduktionsdiäten zur Verfügung.
Regelmäßige Bewegung ist sinnvoll, vermeiden Sie aber allzu starke körperliche Belastungen und Treppen steigen soweit möglich.
Ihr Hund sollte nicht zu lange auf kalten oder nassen Böden liegen.
Leidet Ihr Hund bereits an Arthrose beraten wir Sie  gerne über Ergänzungsfuttermittel zur Unterstützung des Bewegungsapparates.
Hunde können im Alter auch mal senil werden, Eigenarten entwickeln oder schlechter hören. Mit durchblutungssteigernden Mitteln oder speziellen Medikamenten bleibt Ihr Hund länger fit.
Altervorsorge: Ein Jahr im Leben eines Hundes entspricht einigen Menschenjahren. Lassen Sie daher Ihren Liebling lieber zweimal im Jahr beim Tierarzt durchchecken.

Gesundheitscheck im Alter

Im Alter treten vermehrt Gesundheitsprobleme auf. Hierzu zählen unter anderem Herz-Kreislauferkrankungen, Nierenerkrankungen, Lebererkrankungen, Stoffwechselerkrankungen, Probleme des Bewegungsapparates oder Tumoren.

Viele Erkrankungen im Alter entstehen zunächst unbemerkt. Daher empfehlen wir bei älteren Patienten jährlich eine gründliche klinische Untersuchung zu der auch eine Blut-. und Urinuntersuchung gehören sollte. Sinnvoll ist ein solches Geriatrieprofil bei  kleinen Hunden ab 7 Jahren, bei größeren Hunderassen ab 6 Jahren.
Für die Beurteilung einiger Parameter ist es wichtig, dass die Tiere bei der Blutentnahme nüchtern sind. Vereinbaren Sie also am bestens vormittags einen Termin zur Blutentnahme, damit Ihr Tier nicht so lange nüchtern bleiben muss. Selbstverständlich kann eine routinemäßige Laboruntersuchung auch gleichzeitig mit Ihrem jährlichen Impftermin erfolgen.
Außerhalb dieser Routineuntersuchungen sollten sie unverzüglich einen Tierarzt aufsuchen, wenn sie eines der folgenden Symptome bei Ihrem Tier feststellen:
Vermehrtes Trinken
Vermehrter Harnabsatz
Gewichtsverlust oder – zunahme
Leistungsverlust oder Apathie
Verhaltensänderungen
Probleme beim Laufen
Unsauberkeit
Neben oben erwähnter Untersuchungen können im Einzelfall weitere diagnostische Maßnahmen, wie Röntgen, EKG oder Ultraschalluntersuchungen nötig werden.

Die Früherkennung von Erkrankungen ist oberstes Ziel bei älteren Patienten, denn je früher eine Therapie beginnt, desto besser kann Ihrem Tier geholfen werden.

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