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Stubenreinheit

Die Stubenreinheit gehört zu den ersten Grundregeln, die ein Welpe lernen sollte. Reagiert der Hundebesitzer nicht schnell genug, ist das Malheur schon passiert.

Grundregeln, damit der Welpe stubenrein wird

Gerade in der ersten Zeit sollte man als Hundebesitzer Zeit und Geduld aufbringen. Manche Hunde sind bereits nach wenigen Tagen stubenrein, während andere mehrere Wochen dazu brauchen. Grundsätzlich muss ein Welpe wesentlich öfter nach draußen als ein erwachsener Hund und kann noch nicht so lange durchhalten.

  • Daher sollte man den Welpen, wenn er wach ist alle zwei Stunden sowie sofort nach dem Schlafen, Fressen, Trinken oder Spielen ins Freie bringen.
  • Wird der Welpe unruhig, winselt oder schnüffelt am Boden zeigt er damit, dass er mal muss. Schnell trägt man den Kleinen einfach nach draußen.
  • Als Besitzer sollte man den Welpe aufmerksam beobachten und lieber einmal zu viel ins Freie gehen.
  • Als Ausscheidungsort eignet sich am besten eine Wiese.
  • Gleichzeitig kann man ein Signal wie „Geh Pinkeln“ geben, so lernt der Hund dies mit einem Signal zu verbinden.
  • Erleichtert sich der Welpe im Freien, sollte man ihn in der Lernphase ausreichend dafür loben.
  • Im Lauf der Zeit lassen sich die Abstände des Gassigehens entsprechend verlängern.
  • Damit der Welpe nachts nicht in die Wohnung macht, sollte man spät abends nochmal mit ihm raus und sich auch morgens früh den Wecker stellen.
  • Schläft der Hund in einem Zimmerkennel in Ihrer Nähe, wird er sich sicher durch Winseln in der Nacht bemerkbar machen, da Hunde ihr eigenes Lager nicht beschmutzen möchten. Dann sollte man möglichst schnell den Hund nach draußen bringen.

Was tun, wenn es doch in der Wohnung passiert ist?

Natürlich kann es mal passieren, dass der Hundebesitzer nicht schnell genug reagiert und der Welpe sein „Geschäft“ im Haus verrichtet hat. Auf keinen Fall dürfen Sie Ihren Welpen nachträglich oder in flagranti schimpfen, strafen oder gar die Nase hineindrücken. Hunde haben kein schlechtes Gewissen und verknüpfen die Strafe nicht mehr mit dem Missgeschick. Der Welpe würde dadurch nur verängstigt und misstrauisch gegenüber seinen Besitzer und „löst“ sich im schlimmsten Fall nicht mehr in dessen Anwesenheit.
Also: Kommentarlos saubermachen und aufwischen und vor allem in Zukunft besser aufpassen. Zur Neutralisation von Gerüchen eignen sich spezielle Enzymspray. Somit verhindert man auch, dass eine Pinkelstelle aufgrund des Geruchs wieder aufgesucht wird.

Warum wird mein Welpe nicht stubenrein?

Klappt es nicht mit der Stubenreinheitserziehung, liegt es vielleicht daran, dass Sie zu selten mit Ihrem Hund ins Freie gehen. Aber auch bei Aufregung zeigen einige Welpen Unsauberkeit und verlieren beim Spiel oder bei Begrüßung Urin.

Hier sollte man einen hohen Erregungslevel im Spiel und überschwengliche Begrüßungsrituale vermeiden. Bei anhaltender Problematik sollten medizinische Ursachen ausgeschlossen werden.

Ursachen für Unsauberkeit beim erwachsenen Hund

Plötzlich auftretende Unsauberkeit kann krankheitsbedingte Ursachen haben. Blasenentzündungen, Blasensteine oder Inkontinenz aufgrund einer Blasenschwäche führen dazu, dass Hunde in der Wohnung urinieren.

Hypersexuelles Verhalten

Extrem hypersexuelle Rüden markieren überall und auch in der Wohnung.

Durchfall

Unkontrollierter Kotabsatz tritt häufiger bei Durchfall auf.

Verhaltensstörungen und Angstverhalten bei Hunden

Verhaltensstörungen können ebenfalls zu Unsauberkeit führen. Hunde die unter Trennungsangst leiden, bellen, winseln, setzen Kot oder Urin ab oder zerstören Dinge, wie Schuhe oder Möbelstücke, wenn sie alleine gelassen werden. Aber auch andere Angstprobleme wie Gewitter- oder Silvesterangst können mit Unsauberkeit einhergehen.

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